Ein Projekt mit
Anspruch

 

 

Ein Projekt
das nach oben
führt und
Eindruck
hinterlässt.

Goldveredelung als handwerkliche Herausforderung.

 

Ein Aufstieg, der Planung, Haltung und Teamarbeit verlangt.

Für den Juwelier Hollfelder in Oberstaufen wurde eine frei stehende Stahlwendeltreppe vollständig vergoldet. Über zwei Stockwerke hinweg entstand ein Projekt, das nicht nur handwerklich, sondern auch organisatorisch höchste Anforderungen stellt. Planung, Koordination und Abläufe mussten exakt aufeinander abgestimmt sein – denn jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf.

Entscheidend war das eingespielte Team. Klare Absprachen, ruhige Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen prägten die Arbeit. Jeder Handgriff wurde bewusst gesetzt, jede Phase gemeinsam abgestimmt. Denn Gold reagiert sensibel auf Feuchtigkeit, Staub und kleinste Einflüsse. Konzentration, Disziplin und Verlässlichkeit waren deshalb durchgehend Voraussetzung. Was hier entsteht, ist Teamleistung in ihrer konzentriertesten Form.

 

 

 

Die Basis
muss stimmen

Schleifen, spachteln, wiederholen.
Bevor Gold ins Spiel kommt, beginnt die eigentliche Arbeit. Schweißnähte werden geglättet, Flächen verspachtelt, Übergänge ausgearbeitet. Die gesamte Treppe wird mehrfach geschliffen und neu aufgebaut, bis alle Rundungen stimmen. Was hier nicht perfekt ist, würde später im Gold sofort auffallen.

Schicht für
Schicht
Vorbereitung

 

 

 

Grundierungen brauchen Geduld.
Mehrere Grundierungen sorgen für Ebenheit, Haftung und Ruhe in der Oberfläche. Nach jeder Schicht folgt erneutes Schleifen. Dazwischen lange Trockenzeiten – teilweise bis zu zehn Tage. Vorbereitung ist hier kein Schritt, sondern ein Prozess.

Wenn Gold
die Oberfläche
übernimmt

 

Blatt für Blatt mit ruhiger Hand.
Nach der letzten Grundierung wird die Treppe vollständig angezeichnet. Ein exaktes Raster entsteht, angepasst an die Form der Treppe. Erst dann werden über 13.500 Goldblättchen aufgelegt, verteilt, verdichtet und poliert. Jeder Handgriff sitzt – Korrekturen sind nicht möglich.

 

Gold zeigt
nichts von selbst.

Es offenbart nur,
wie sauber davor
gearbeitet wurde.

Während der gesamten Arbeiten war äußerste Vorsicht geboten. Schon kleinste Mengen Feuchtigkeit – durch Schweiß, Atem oder Staub – hätten das Ergebnis langfristig beeinträchtigen können. Deshalb wurde die Treppe über beide Stockwerke hinweg vollständig eingehaust.

Fakten zum Projekt:
– ca. 150 m² vergoldete Oberfläche
– ca. 13.500 Goldplättchen 
– 12 Wochen Arbeitszeit
– vollständig handwerkliche Ausführung

Was entstanden ist, ist mehr als eine Treppe. Es ist ein Aufstieg, der Haltung zeigt – und Handwerk in seiner konzentriertesten Form.

 

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